Medien-Hysterie um Coronavirus erreicht Kreuzfahrtbranche

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden und die Gäste nicht zu gefährden, hat sich die Kreuzfahrtbranche entschieden, ab sofort keine chinesischen Häfen anzulaufen. 

Am stärksten betroffen ist Costa Kreuzfahrten, MSC Kreuzfahrten und Royal Caribbean International. MSC erstattet seinen Gästen den vollen Kreuzfahrtpreis und bietet den Kunden ein Bordguthaben für die nächste Kreuzfahrt. Die Art der Entschädigungen der anderen Reedereien sind bisher nicht bekannt. 

Erschreckend ist, dass dieser Aktionismus eindeutig durch die Berichterstattung der Medien getrieben ist. Wären die Reedereien konsequent, dürften sie z.B. Deutschland ebenfalls nicht mehr anlaufen. Laut n-tv hat ein seit Oktober 2019 in Deutschland grassierender neuartiger Grippevirus bisher 13.000 infiziert. Davon wurden bisher rund 3500 Patienten in Krankenhäusern behandelt und bereits 32 Todesfälle gefordert. Der Krankheitsverlauf ähnelt nach Expertenmeinung dem des neuen Coronavirus. Es kommt zu einer akuten Erkrankung der Atemwege. Für gesunde Menschen ist der Verlauf beider Virusinfektionen im Regelfall ungefährlich. Bei den Todesfällen beider Virenstämme handelt es sich um schwer Vorerkrankte und oft sehr alte Menschen.

Foto: Carnival Corporation


Autor: Jörg Bajlo